TECHNOBOOT





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> Ganzes Schiff
LIVE DACHSHUND (Num Records, Platzhirsch, Contexterrior, Genf), DJS LAZY FAT PEOPLE AKA RIPPERTON (Border Community, Wagon Repair, Planet E, Lausanne), CHATON (Plan, Harry Klein, Genf), BENNA (Harry Klein, München), GURTZ (Einmaleins, Telegraph, Pariter, Argentina), GIANNI CALLIPARI (Technobot), TIMNAH SOMMERFELD (Glücksscherben), LIVE DOPPELT GEMOPPELT (Technoboot), DANIELSON & NORBER.TO (Ragaz Inc.)
Techhouse, Techno
Viva Argentina! GURTZ:
Argentinien hat nicht nur den besten Fussballer aller Zeiten hervorgebracht und ist nicht nur zuständig für das beste Grillfleisch der Welt, sondern auch für überragend gute Musik. Gurtz und Dilo sind beide bei Igloo gesignt und stammen beide aus Buenos Aires. Auch wenn die argentinische Hauptstadt mir ihrem Namen (gute Lüfte) wegen des Smogs nicht allzu viel gemein hat, so scheint die Atmosphäre für hervorragende Mucke doch sehr gut zu sein: Gut nachzuprüfen auf Tracks wie „Snobs al Rio“ (Gurtz) oder „Tundra“ (eine Dilo und Gurtz-Gemeinschaftsproduktion), die nicht nur über eine ureigene Signatur verfügen, sondern auch von den besten DJs des Genres gespielt werden. Da versteht es sich von selbst, dass auch der helvetische Teil des Line Ups den stilistischen Anforderungen entsprechen muss: Gogo, Don Ramon, Venus, Kido und Manon stehen dafür mit ihrem guten Namen ein.
Fast schon könnte man ihn als Münchner Szeneveteranen bezeichnen:
BENNA aus der schönen Bayerischen Landeshauptstadt ist seit Anfang des neune Milleniums fester Bestandteil des hiesigen Technozirkus. Schon in seinen Kindertagen war Musik für ihn unverzichtbar: Präpuppertärer Rebellismus veranlasste ihn zum Gitarre spielen – postpupertärer dazu die Klampfe in 2 Plattenspieler und ein Mischpult einzutauschen. Beim erreichen der Volljährigkeit hatte er das Geld was andere in einen Neuwagen stecken schon in seine Vinyl- und CD-Sammlung investiert. 2001 begann er in unregelmäßigen Abständen im legendären Ultraschall aufzulegen und nach dessen Schließung wurde er Resident im inzwischen nicht minder bekannten Nachfolgeclub Harry Klein. 2003 warf er seinen damaligen Job hin und begann als Booker zu arbeiten, hatte eine eigene Agentur und fusionierte Ende 2006 mit dem Harry Klein um die haueigene Agentur „Harry Klein Booking“ zu gründen. In den letzen 3 Jahren standen bei ihm neben Gigs in Deutschland verschiedenste Ländern wie die Schweiz, Italien, Spanien, Österreich, England, Belgien, Holland, Luxemburg und Georgien an. das DJing betrifft, so denkt er musikalisch nicht in Sparten, seine Sets sind stilistisch abwechslungsreich und unvorhersehbar. Genauso wie das Gesamtphänomen Benna lässt sich auch seine Musik am Besten als bunt, gut und fröhlich bezeichnen
RIPPERTON:
Den Durchbruch erlangte RIPPERTON vor knapp drei Jahren als er als LAZY FAT PEOPLE in James Holdens BORDER COMMUNITY aufgenommen wurden. Big City/Dark Water war ein warm vor sich hinrauschender, synthtischer Strahler, der so manchen von uns in den frühen Morgenstunden noch einmal gepackt hat, um das, was da an emotionalem Potential übrig gelassen wurde noch ein letztes Mal aus der Wirbelsäule zu kitzeln. Holden fand die Nummer auch ganz groß und packte sie zusätzlich gleich noch auf seinen besten Mix der Welt, der im gut sortierten Handel nach wie vor als At The Controls erhältlich ist. Aber, was erzähl ich, denn das ist lange her und markiert doch gerade mal den Anfang eines Sommermärchens, das wohl noch für ein paar EMs und WMs anhalten dürfte. Mit LAZY FAT PEOPLE folgten Nummern auf Mathew Jonsons WAGON REPAIR und CARL CRAIGs PLANET E, womit man wohl die drei wichtigsten Eckpunkte des Universums elektronischer Musik abgesteckt haben dürfte. Die LAZY FAT PEOPLE gingen nach einiger Zeit getrennte Wege, was für RIPPERTON, der schon während das Projekt noch am Laufen war, einen massiven Solo-Output an den Tag legte, keine Verzögerung bedeutete. Einige großartige, mit der Zeit immer deeper greifenderen House-Nummern auf SYSTEMATIC, LIEBE*DETAIL und CONNAISSEUR ließen schließlich keine Fragen offen. Hinzu kommt der Umstand, dass sein eigenes Label PERSPECTIV noch während diese Buchstaben getippt werden wie Unkraut wächst und gedeiht und einen nicht unerheblichen Anteil daran hat, dass die Ecke Genf/Lausanne zu den fruchtbarsten Böden des elektronischen Europa gehört.
DACHSHUND:
Der Dachshund ist ein kurzbeiniger für die Jagd gezüchteter Hund. Neben seiner Passion Hasen zu jagen und zu fressen liebt er es Leute zum Tanzen zu bringen. Dieser Hund ist sehr vielseitig von dubbigen Sounds über House bishin zu Techno - er lässt sich ungern klassifizieren und schert sich auch nicht danach.
CHATON:
Der aus Genf stammende Betreiber von PLAK Records, CHATON, schleicht wie eine Katze von Club zu Club und verzückt mit seinen überaus geschmackvollen Techno und Housetunes Clubs in ganz Europa. Seine letzter Geniestreich ist die Vinyltrilogy "+91 Ahead" auf denen auch seine Freunde Agnès, Dachshund, Ripperton und John Daly gefeatured werden und die weltweit sehr großes Feedback bekam (zum Beispiel auf Los Dice`s "The Lab" Complation auf Nrk). Nachdem die Snowboardsaison vorbei ist, macht sich Chaton wieder in seinem Studio am Genfer See breit um an rauen und quietschenden Beats zu basteln die wir wohl im Herbst diesen Jahres noch genießen dürfen: Eine Kollaboration mit einem Freund, eine eigener Namenloser, sowie ein paar Releases auf Plak sind in arbeit... Die Musik spricht für sich selbst, Hype interessiert nicht!












